Vom Zählerregister zum nutzbaren Messwert
Metraon verbindet unterstützte Zählerschnittstellen über ein lokales Gateway. Jeder Messwert ist einer Quelle und einem Zeitpunkt zugeordnet. So lassen sich einzelne Werte prüfen und Zeiträume vergleichen. Der Pilot begann mit der Fernablesung von Wärmezählern und einem Excel-Export; daraus entstanden regelmäßige Erfassung und Betriebshistorie.
- Inventar angebundener Zähler und Messwerthistorie
- Verbrauch für einen ausgewählten Zeitraum
- Export für Betriebsberichte und Abrechnungsberechnungen
Zählerstand und Verbrauch unterscheiden
Ein kumulatives Register enthält einen fortlaufenden Gesamtwert. Der Verbrauch eines Zeitraums ergibt sich aus der Differenz der Zählerstände an dessen Grenzen. Einheiten, Zeitstempel, Zählerrücksetzungen und fehlende Werte sind bei der Auswertung zu berücksichtigen.
Die Produktvorschau zeigt beispielhaft einen Wärmezähler, dessen Stand von 128.170,4 auf 128.456,8 kWh steigt: eine Differenz von 286,4 kWh. Dies sind Beispieldaten, keine Pilotergebnisse. Für Ihr Gebäude werden benötigte Register, Zeiträume und Berichtsspalten vorab vereinbart.
Kompatible Schnittstellen weiterverwenden
Im Wohngebäude-Pilot werden vorhandene Anlagen über Modbus TCP und M-Bus-zu-Modbus-Brücken angebunden. Entscheidend sind das konkrete Gerät, verfügbare Register und der Zugang zum Kommunikationsnetz. Eine Protokollbezeichnung allein bestätigt nicht, dass jeder Messwert ausgelesen werden kann.
Fernablesung ist unabhängig von der Anlagensteuerung möglich. Beginnen Sie mit einer kleinen Zählergruppe, prüfen Sie Bedeutung und Einheiten anhand der Quellgeräte und erweitern Sie anschließend den vereinbarten Umfang.
Vorbereitung für das erste Gespräch
Hilfreich sind eine Zählerliste, Modellnummern, Schnittstellenunterlagen und ein Beispiel Ihres bisherigen Berichts. Auch die benötigte Ablesehäufigkeit und die Nutzer der Ergebnisse gehören zur Planung.
Metraon liefert Messdaten für Abrechnungsberechnungen. Der Ableseprozess allein bestätigt keine Tarife, Verteilungsschlüssel oder Eignung eines Zählers für einen bestimmten Abrechnungszweck. Diese Anforderungen werden gesondert im Projekt geklärt.