Dynamische Stromtarife sind in Österreich bereits verfügbar. Bei entsprechenden Angeboten folgt der Energiepreis den Börsenpreisen, beispielsweise den stündlichen Preisen der EPEX SPOT für Österreich. Zum Börsenpreis kommen unter anderem Anbieteraufschläge, Netzentgelte und Steuern hinzu.
Wer seinen Stromverbrauch zeitlich anpassen kann, kann günstigere Preisphasen gezielt nutzen. Voraussetzung ist ein geeigneter Smart Meter mit entsprechend aktivierter Messung und Datenübermittlung.
Metraon unterstützt Hausverwaltungen und Gebäudebetreiber dabei: Die Plattform verfolgt die veröffentlichten Strompreise und passt den Betrieb angebundener Anlagen anhand festgelegter Regeln an.
Ein praktisches Beispiel ist die Warmwasserbereitung. Ein Warmwasserspeicher speichert thermische Energie. Ein Teil der Aufheizung lässt sich deshalb in günstigere Zeitfenster verlagern. So kann der Strombezug in teuren Zeiträumen sinken. Warmwasserbedarf, erforderliche Temperaturen und Hygienevorgaben bleiben dabei maßgeblich.
Ob sich ein dynamischer Tarif lohnt, hängt vom Verbrauchsprofil, der Anlageneffizienz und den Vertragsbedingungen ab. Auch steigende Preise sind möglich. Metraon hilft, geeignete Verbrauchszeiten zu erkennen und die vorhandene Flexibilität im Gebäudebetrieb zu nutzen.
Finden wir gemeinsam heraus, welches Einsparpotenzial in Ihrem Gebäude steckt.
Quellen:
- E-Control – Produkttypen und dynamische Energiepreise
- E-Control – Hinweise zu Spotmarktprodukten und Smart-Meter-Voraussetzungen
- aWATTar – HOURLY als Beispiel eines österreichischen Spotmarkttarifs
Tarifinformationen geprüft am .
